Das Orchester

mzo 2016 kleinDas Mülheimer Zupforchester (MZO) wurde 1980 gegründet und ist heute eines der führenden deutschen Zupforchester. Das Orchester nimmt regelmäßig mit herausragendem Erfolg an nationalen und internationalen Festivals und Wettbewerben teil, zum Beispiel ist es beim Deutschen Orchesterwettbewerb seit Gründung ununterbrochen erster Preisträger auf Bundesebene, zuletzt 2016 beim 9. DOW in Ulm.

Neben regelmäßigen Konzerten im Rahmen des Kulturprogramms des Kulturbetriebs der Stadt Mülheim an der Ruhr tritt das MZO auf vielfältigen Veranstaltungen und Konzerten im In- und Ausland mit international renommierten Künstlern auf. Konzertreisen führten die Mülheimer unter anderem nach Italien, Frankreich, Polen und Israel.

Durch die Vergabe von Auftragskompositionen und zahlreiche Uraufführungen fördert das MZO zudem die zeitgenössische Musik. Inzwischen sind sieben CDs veröffentlicht worden, die das große Spektrum des Orchesters widerspiegeln.

2012 hat das MZO die Autorinnen des Romans „Die Hüter des Schwarzen Goldes" mit Dominik Hackner und Aris Alexander Blettenberg als Komponisten zusammengebracht. In den folgenden zwei Jahren ist so mit textlicher Bearbeitung der Geschichte und darauf abgestimmten neuen Kompositionen eine spannende musikalische Lesung geworden. Die Musik dazu hat das Orchester in „Die Zaubermandoline" eingespielt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mzoweb.de und www.facebook.com/zupfmusik

(Foto: Juana Keinemann)

 Die Autorinnen

Inge Meyer-Dietrich, bemeyerdietrichkiel kleinkennende Ruhrgebietlerin, kommt aus Bochum, hat einige Jahre in Essen gelebt und wohnt jetzt mit ihrem Mann – die drei Kinder sind erwachsen – in Gelsenkirchen. Sie hat Soziologie, Germanistik und empirische Kulturwissenschaften studiert, ist seit 1986 freie Autorin und hat rund 30 Bücher veröffentlicht, die vielfach ausgezeichnet wurden. Für ihr Gesamtwerk erhielt sie den Literaturpreis Ruhr.

Weitere Informationen auf: www.ingemeyerdietrich.de

Anja Kiel wurde in Süddeutschland geboren, ihre Ruhrgebietsstationen waren Essen, Gelsenkirchen und Bochum, bevor sie nach Hagen zog, wo sie mit ihrem Mann und den beiden Kindern lebt. Sie studierte Kunstgeschichte, Philosophie und angewandte Kulturwissenschaften und arbeitete etliche Jahre als freie Journalistin. Als Gästeführerin brachte sie Besuchern das Welterbe Zeche Zollverein nahe.

Weitere Informationen auf: www.anjakiel.de

Die Autorinnen sind Mutter und Tochter. „Die Hüter des Schwarzen Goldes“ ist ihr erstes gemeinsames Buch.

(Foto: Sascha Kreklau)

Die Komponisten

Dominik Hackner wurdhackner kleine 1968 geboren und hat als Sechsjähriger mit dem Mandoline-Spielen begonnen. Im Laufe der Jahre hat er dies durch andere Mandolinen-Instrumente, zeitweise Gitarre, aber auch Cembalo und Kontrabass bereichert. Dabei absolvierte er Meisterkurse bei Marcel Wengler, Detlef Tewes und Masayuki Kawaguchi.

Heute zählt Hackner zu den meistgefragten und erfolgreichsten Dirigenten seines Fachs. Von ihm geleitete Zupforchester errangen zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben.

Seit 1990 leitet er das Zupforchester Heimersheim/Ahr und hat 2015 die Leitung des Landeszupforchester NRW „fidium concentus" übernommen, nachdem er mehrere Jahre künstlerischer Leiter des Bayerischen Landeszupforchesters war. Dem Mülheimer Zupforchester ist er seit 1993 eng verbunden, seit 2002 als dessen künstlerischer Leiter.

Sein Schaffen ist in zahlreichen CD- und Rundfunkproduktionen dokumentiert. Neben dem Initiieren von neuen Kompositionen für Zupforchester ist ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit die Neu- und Wiederaufführung von vergessenen Werken des Zupforchesterrepertoires des 20. Jahrhunderts.

Seit seiner Jugendzeit komponiert Dominik Hackner für Zupfinstrumente. Seine Werke werden heute weltweit aufgeführt.
Hackner ist stellvertretender Präsident des Bundes Deutscher Zupfmusiker e.V. (BDZ).

(Foto: Julia Merz)

blettenberg kleinAris Alexander Blettenberg wurde 1994 in Mülheim an der Ruhr geboren. Der junge Musiker deutsch-griechischer Herkunft gehört zu den vielversprechenden musikalischen Nachwuchstalenten seiner Heimatstadt. Im Alter von sieben Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht an der städtischen Musikschule. Mittlerweile studiert er Klavier bei Prof. Antti Siirala und Dirigieren bei Prof. Bruno Weil an der Hochschule für Musik und Theater München. Weitere künstlerische Impulse erhält er durch Prof. Andreas Groethuysen und Prof. Julia Fischer. Meisterkurse besuchte er u.a. bei Prof. Matti Raekallio und Vladimir Jurowski. Zur Konzertsaison 2015/2016 übernahm er die künstlerische Leitung des Garchinger Sinfonieorchesters.

Er ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, zuletzt gewann er den 1. Preis beim Hans-von-Bülow-Wettbewerb Meiningen (2015) in der Kategorie "Dirigieren vom Klavier". Zudem ist er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2012 verlieh ihm seine Heimatstadt Mülheim an der Ruhr den Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft.

17-jährig feierte der Abiturient sein Solistendebüt mit den Duisburger Philharmonikern in der Mercatorhalle, weitere Auftritte führten ihn u.a. in die Philharmonie Essen, die Deutsche Oper am Rhein und die Tonhalle Düsseldorf. Kommende Auftritte als Dirigent und Pianist umfassen Engagements bei der Meininger Hofkapelle und den Duisburger Philharmonikern neben Rezitals in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Griechenland.

Doch nicht nur auf der Bühne Aris Alexander Blettenberg aktiv: Seit seinem siebten Lebensjahr komponiert er. Uraufführungen eigener Kompositionen und erste offizielle Kompositionsaufträge folgten. Seine verlegten Kompositionen werden europaweit aufgeführt und im Rundfunk gesendet.

Und ganz nebenbei schlägt sein Herz für die Mandoline, die er seit 2003 spielt. Seit 2009 ist Aris Alexander Blettenberg Mitglied des Mülheimer Zupforchesters.

Weitere Informationen auf www.arisalexanderblettenberg.de

(Foto: Simon Hammer)

 Der Erzähler

christian 1.5Geboren 1971 in Mülheim an der Ruhr, begann Christian Oesterwind bereits als Kind mit der Schauspielerei. Konsequenterweise war er auf dem Gymnasium ein aktives Mitglied der Theater-Gruppe.
Anschließend studierte er Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Bochum. Seit dem hat er sowohl als Schauspieler und Schauspiel-Coach also auch als Produzent und Moderator für Theater, Shows, und Fernsehen gearbeitet.

Christian Oesterwind übernimmt den Part des Erzählers und Vorlesers, wenn die Musik-Lesung nicht als Autoren-Lesung umgesetzt wird.

(Foto: Christian Oesterwind)